Zaunpfosten stützen und festigen die Zaunkonstruktion. In erster Linie dienen die Zaunpfosten als tragendes Element dazu, dass die komplette Zaunkonstruktion feststeht. Das bedeutet die Zaunpfosten stützen und festigen die Zaunanlage. Dabei muss zwischen den verschiedensten Zaunpfosten unterschieden werden:

  • Zaunpfosten zum Einbetonieren
  • Zaunpfosten für Einschlagbodenhülsen
  • Zaunpfosten für Pfostenträger (Pfostenfüße)

Maschendrahtzaun mit PfostenZudem gibt es auch Zäune, die ohne Zaunpfosten bestehen, sofern sie sich nicht aus mehreren längeren Zaunabschnitten zusammensetzen und somit in der Lage sind auch ohne Zaunpfosten fest und gerade zu stehen. Meist handelt es sich dabei aber um sogenannte mobile Zäune. Diese haben dann entweder einen Betonklotz als Fuß, oder einen mit Wasser gefüllten Standfuß. Doch in der Regel kommen die Zaunpfosten zum Einsatz die einbetoniert werden müssen. Oftmals sind auch die Zaunpfosten, für das Eingangstor oder auch dem Einfahrtstor, aufwendig verziert oder wurden sogar gemauert.

Bei den Zaunpfosten für einen Maschendrahtzaun handelt es sich in der Regel um Pfosten aus geschweißtem Stahlrohr, die über einen Durchmesser von 34 bzw. 38 mm verfügen. Bei diesen Pfosten handelt es sich um Produkte, die direkt für die Montage von Maschendraht produziert werden und somit bereits über fertig angeschraubte Spanndrahthalter verfügen. Fachleute aus dem Garten- und Landschaftsbau raten, dass der Abstand zwischen den einzelnen Zaunpfosten beim Maschendrahtzaun nicht mehr als 2,50 m betragen sollte. Zudem sollte auch jeder Anfangs-, End- und Torpfosten beim Maschendrahtzaun durch eine Zaunstrebe verstärkt werden.

Sollte beim Maschendrahtzaun der Zaunpfosten ein Eckpfosten sein, dann sollte dieser mit zwei Zaunstreben verstärkt werden, die jeweils im Zaunverlauf montiert sind. Das verhindert, dass der Maschendraht durchhängt und zu wenig Spannung hat, bzw. der Maschendraht am Eckpfosten seine Spannung verliert. Sollte es sich um einen sehr langen und hohen Maschendrahtzaun handeln, dann ist es ratsam, auch auf der geraden Strecke die Zaunpfosten nach jeweils 20 bis 25 m Maschendraht durch zwei Zaunstreben zu verstärken. Das gewährt beim Maschendrahtzaun eine gleichbleibend hohe Spannung. So bleibt der Maschendraht auch nach Jahren noch stabil.

Zaunpfosten: Die Auswahl ist riesig

Wer sein Grundstück durch einen Zaun abgrenzen oder einen Teil einer Wiese mit einem Maschendrahtzaun einzäunen möchte, der benötigt neben dem ausgewählten Zaun auch die passenden Zaunpfähle. Denn diese dienen dazu, die Tor- bzw. einzelnen Zaunelemente miteinander zu verbinden, damit eben die bereits erwähnte Stabilität der Zaunanlage gewährleistet wird. Insbesondere beim Maschendrahtzaun sollte man auf eine ausreichend hohe Spannung achten. Das gilt nicht nur am Anfang und am Ende vom Maschendrahtzaun, sondern insbesondere auch in der laufenden Fläche vom Maschendrahtzaun.

Bei einer zu langen Strecke Maschendrahtzaun, ohne Pfosten und evtl. zusätzlichen Zaunstreben, wird der Maschendrahtzaun „labberig“. Das könnte man ganz einfach dadurch vermeiden, dass man nicht wie oft empfohlen alle 20 Meter einen Pfosten mit Streben setzt, sondern bereits nach 15 Meter den Maschendrahtzaun mit einem Zaunpfosten und Zaunstreben auf Spannung bringt.

Doch nicht nur bei der „Art“ der Zaunpfosten gibt es Unterschiede, sondern auch bei den Materialien. Die beliebtesten Zaunpfosten sind die aus Metall, wobei die meistgenutzten die verzinkten Zaunpfosten sind. Der Grund dafür ist, dass diese nicht nur sehr praktisch sind, sondern sie sind auch robust, nicht anfällig gegen Witterungseinflüsse und dadurch sehr langlebig.

Verzinkte Zaunpfosten

Die Verzinkung dient hauptsächlich dazu, den Zaunpfosten vor Korrosion, also Rost zu schützen, wobei die Schutzdauer von den Herstellern mit 30 bis 50 Jahren angegeben wird. Doch wie lange die Verzinkung letztendlich hält ist abhängig davon welchen Witterungsbedingungen die Zaunpfosten ausgesetzt sind.

Wer sich für die verzinkten Zaunpfosten entscheidet, der profitiert vor allem von einem Vorteil: Der Korrosionsschutz muss nicht alle paar Jahre erneuert werden. Das bedeutet: Diese Zaunpfosten sind witterungsbeständig und benötigen kaum Pflege. Ist dann der Zaunpfosten nicht nur verzinkt, sondern auch noch Pulverbeschichtet, dann ist er laut den Herstellern sogar ein Leben lang haltbar.

Viele der Metallzäune und Drahtzäune werden heute verzinkt angeboten und sollte die Verzinkung fehlen, dann kann diese nachträglich aufgetragen werden und das gilt auch für die Zaunpfosten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um einen Zaunpfosten zu verzinken: die Feuerverzinkung, die Diffusionsverzinkung, die mechanische Verzinkung und die gallische Verzinkung.

Im Handel werden die unterschiedlichsten Ausführungen an verzinkten Zaunpfosten angeboten und somit bleiben keine Wünsche offen im Bezug auf die Auswahl. So reicht die Auswahl von eckigen über quadratische bis hin zu runden und dreieckigen Zaunpfosten. Die bereits oben genannten Zaunpfosten sind bereits sehr günstig erhältlich und je ausgefallener und extravaganter der Zaunpfosten wird, desto teurer wird er. Selbst in einer historischen Optik sind die verzinkten Zaunpfosten erhältlich und diese werden in der Regel für die historischen oder alten Zaunanlagen genutzt.

Der absolute Hingucker: Deko Zaunpfosten

Sollte ein Zaunpfosten optisch durch Verzierungen aufgewertet sein, dann wird in dem Fall von Deko Zaunpfosten oder Deko-Pfosten gesprochen. Diese bestehen in den meisten Fällen aus Holz und zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass sie über eine geriffelte Oberfläche verfügen, an zwei oder sogar allen vier Seiten.

Des Weiteren können diese Pfosten auch mit einem speziell geformten Pfostenkopf ausgestattet sein, welcher abgerundet ist oder als Dach gestaltet ist und so perfekt zum Zaun passt. Diese Deko Zaunpfosten werden in den verschiedensten Holzarten angeboten.

Selbstverständlich werden auch herkömmliche und günstige Zaunpfosten aus Holz angeboten, die ohne Verzierungen angeboten werden. Hier empfehlen die Fachleute allerdings, die Zaunpfosten mit einem gerundeten Kopf oder den Zaunpfosten nachträglich mit einer sogenannten Pfostenkappe zu versehen, die aufgeschraubt werden kann – erhältlich als Kugel oder Pyramidenform beispielsweise.

Durch diese Maßnahme wird verhindert, dass sich keine Staunässe auf dem Zaunpfosten bildet, da das Regenwasser leichter vom Holzpfosten ablaufen kann. Damit wird ein schnelles Verwittern der Zaunpfosten aus Holz verhindert.

Wenn es um die Montage der Zaunpfosten geht, so kommen auch bei den Holzpfosten die Einschlaghülsen zum Einsatz oder ein h-förmiger Bodenanker. Hier sollte auf das direkte Einbetonieren verzichtet werden, denn so kommen die Zaunpfosten mit der Erde in Kontakt und das sollte vermieden werden. Denn ansonsten kommt es auch in diesem Fall zu Staunässe und diese schadet dem Holz auf die Dauer.